Was ist gute Führung?
| Führungskräfte
Beziehung und Motivation sind maßgeblich
Es ist eine durch Studien erwiesene Tatsache, dass die Beziehungen zwischen Management und Personal sich wesentlich auf den Unternehmenserfolg auswirken. Die Art der Führung ist für den wirtschaftlichen Erfolg also maßgeblich.
Da stellt sich die Frage: Was ist gute Führung?
Eines der wichtigsten Themen in diesem Zusammenhang ist Motivation. Wie kann Führung motivieren? Sicher nicht durch hierarchischen Zwang. Agieren Sie stattdessen als anspornender Motivator. Indem Sie verstehen lernen, was Ihre Mitarbeiter antreibt. Denn nur durch optimale Motivation wird wirtschaftliche Produktivität möglich. Nutzen Sie Intelligenz, Fähigkeit und Engagement jedes einzelnen Teammitglieds optimal aus.
Die da oben, wir da unten?
Also: Was ist gute Führung? Intakte Hierarchie? Oder Leadership, das den Menschen an die Hand nimmt? Auf Augenhöhe?! Natürlich sagt der Chef, wo es langgeht. Der Unternehmer führt seine Angestellten in die Richtung, die der Wirtschaftlichkeit dient. Dafür muss eine Führungspersönlichkeit auch Autorität ausstrahlen. Aber das alleine reicht längst nicht aus, um Mitarbeiter zu bereitwillig Folgenden zu machen.
Es liegt in der Verantwortung des Führenden, ein Klima zu schaffen, das kooperative Gefolgschaft ermöglicht. Jesus soll seine Jünger immer wieder gefragt haben: Seid Ihr bei mir? Eine moderne Führungskraft würde sich nach diesem Beispiel des Commitments ihres Teams vergewissern. Und das ist durchaus sinnvoll. Denn Selbstreflexion ist eine wichtige Grundeigenschaft für gutes Leadership. Aber das kann im Führungsalltag leicht untergehen.
Ein Führungskräftecoaching kann da für Kontinuität sorgen. Anstatt nur von oben herab zu regieren, lernen Sie, einen achtsamen Prozess in Gang zu setzen.
Eigenverantwortung
Wer andere Menschen führen will, muss zunächst bei sich selbst anfangen. Selbstführung und die Entwicklung einer individuellen Führungspersönlichkeit sind wichtige Schritte hin zum erfolgreichen Leader.
Personalführung
Mitarbeiter gut zu führen, heißt auch, Feedback konstruktiv zu gestalten. Konflikte im Gespräch zu lösen, lernt man am besten in der praktischen Übung. Problemlösungsmodelle helfen Ihnen dabei.
Teamführung
Wie stärkt man Zusammenarbeit? Wie führt man durch Veränderungen? Coaching hilft auch dabei, Konfliktherausforderungen zu meistern.
Gehen Sie als Chef mit gutem Beispiel voran und zeigen Sie Ihrem Leaderteam, wie man sich durch Coaching fruchtbar weiterentwickelt. Und sich als Führungspersönlichkeit selbst immer weiter optimiert.
Fehler als Weiterentwicklungsmöglichkeiten
Anstatt ‚Was ist gute Führung?‘, könnten Sie auch fragen: Was will ich mit meiner Führung bewirken? Oder: Wo liegen die Weiterentwicklungsmöglichkeiten meines Teams? Motivation ist unter anderem auch der Wunsch nach Entwicklung. Also der Wunsch, immer besser zu werden. Für das Unternehmen. Fehler sind dazu eine optimale Gelegenheit.
Eine offene Feedback- und Fehlerkultur schafft Vertrauen innerhalb des Teams. Was natürlich nicht gleichbedeutend mit uneingeschränkter Fehlertoleranz sein darf. Es geht viel mehr um eine wohlwollende Offenheit, die das Eingestehen von Fehlern angstfrei ermöglicht. So lernen die Teammitglieder voneinander, wie man es beim nächsten Mal besser machen kann. Und entwickeln im besten Fall kreative Ideen, um Fehler zu vermeiden.
Das wirft eine weitere Frage auf:
Was wäre im Umkehrschluss schlechte Führung?
Die Antwort:
Ein Chef, der nur einer ist, weil er dazu ernannt wurde.
Achten Sie also darauf, jeder Beförderung zur Führungskraft ein Coaching vorauszuschicken. Um einen Lernprozess zu ermöglichen, der den Chef zum echten Leader werden lässt. Zu einer Führungspersönlichkeit, der das Team bereitwillig folgt.
Die Soft Skills guter Führung
Echte Führungsqualitäten gehen über Souveränität und Autorität weit hinaus. Sogenannte weiche Eigenschaften sind genauso wichtig wie fachliche Kompetenz.
Kommunikation
Man kann nicht nicht kommunizieren, sagte einst Paul Watzlawick. Menschen senden und empfangen untereinander Signale, mehr oder weniger bewusst und ständig. In einem Team findet also immer Kommunikation statt. Der Leiter ist dafür verantwortlich, dass dieser Austausch positiv stattfindet.
Emotional führen
Ihre Empathie ermöglicht Ihnen, menschlich zu führen. Wohlwollen und Wertschätzung sind unschätzbare Führungsinstrumente. Durch Respekt fördern Sie Motivation und Mitarbeiterbindung. Dazu gehört eine qualifizierte soziale Kompetenz.
Leidenschaft für die Arbeit
Lieben Sie, was Sie tun und zeigen Sie es. Das ist vorgelebte Motivation. Begeisterung für die eigene Vision kann andere anstecken.
Zu einem erfolgreichen Team gehören auch die Authentizität und Integrität des Führenden. Stellen Sie sich immer mal wieder selbst die Frage: Was ist gute Führung? Erfülle ich alle Kriterien eines guten Chefs?